Kapitel 3

«Besteht die Möglichkeit, es rückgängig zu machen?», fragte ich nach ein paar Sekunden des Schweigens.

Er zögerte kurz. «Oh, ja, die gibt es tatsächlich. Es wird zwar nicht gerade einfach, aber ich werde alles dafür tun, um mich an ihm zu rächen. Der Jäger wird dafür büßen, was er dir angetan hat.» Ein plötzlicher Anflug von Gefahr umgab Carter. Ich wusste instinktiv, dass er seine Drohung ernst meinte.

«Ist das nicht viel zu gefährlich?»

«Sicher ist es das, aber uns bleibt nichts anderes übrig. Er hat einen Teil von dir in die Hölle gerissen und das kann ich nicht zulassen. Es war ohnehin fraglich, ob du überhaupt wieder aufwachst.»

Energisch schüttelte ich den Kopf. «Aber ich bin wieder aufgewacht und du brauchst dich deswegen nicht in irgendwelche Gefahren zu stürzen.» Ich machte ein paar entschlossene Schritte nach vorne, bis ich genau vor ihm stand, und griff nach seinen Händen. Ich verschränkte unsere Finger miteinander und legte den Kopf in den Nacken, um ihn ansehen zu können.

«Sieh mich nicht so an, du kannst mich nicht umstimmen. Ich muss es versuchen», flüsterte er heiser. «Er hat den Teil von dir mit sich gerissen, der mit mir verwoben war … was meinst du, wie ich mich dabei fühle? Ich kann es nicht einfach gut sein lassen und so tun, als wäre nichts gewesen. Ich möchte dich zurück.» Er löste unsere Hände voneinander und drehte sich auf dem Absatz herum.

«Ich will mich auch voll und ganz an dich erinnern können», sagte ich und lief ihm hinterher. «Das ist aber kein Grund, den Helden zu spielen!»

«Das tue ich nicht. Helden haben keine Reißzähne, Alexandra. Ich bin ein Vampir und nicht Spider-Man oder einer von diesen Spinnern …»

Frustriert warf ich die Arme in die Luft. «Wieso bist du so stur?», fragte ich, nachdem ich ihn eingeholt hatte und schließlich wieder neben ihm herlief.

«Ich bin nicht stur», donnerte er und blieb schlagartig stehen. Ruckartig drehte er sich zu mir herum. «Ich habe nur das volle Ausmaß dessen begriffen, was der Jäger angerichtet hat. Wenn du deine Erinnerungen noch hättest, würdest du meine Entscheidung nicht in Frage stellen. Er hat unsere Verbindung zerstört und ich werde alles daran setzen, damit es wieder wird wie früher. Ich war verdammt lange alleine auf dieser Welt, ich kann nicht riskieren, dich durch ihn zu verlieren!»

Regungslos stand er vor mir. Er atmete nicht einmal mehr, er verharrte einfach vor mir und sah mich an. Selbst seine Augen bewegten sich kein Stück, lediglich die graue Farbe in ihnen verschwamm durch seine Laune ein wenig. Ein leichter Rotschimmer war darin zu erkennen.

«Wieso warst du nicht von Anfang an ehrlich zu mir?», fragte ich nach einer Weile, nachdem er nichts mehr sagte. «Warum hast du nicht gleich gesagt, was passiert ist, als du mich in meiner Wohnung gefunden hast?»

«Ich musste zunächst herausfinden, wie viel Schaden er angerichtet hat», antwortete er und atmete schließlich auch wieder. «Es hätte sein können, dass du wenigstens mich wiedererkennst. Damit wäre alles nicht ganz so tragisch gewesen, aber …» Er ließ den Satz in der Luft hängen.

«Ich verstehe.»

Ein freudloses Lachen entfuhr ihm. «Nein, tust du nicht. Du weißt nicht, wie gerne ich mit dir einfach zu mir nach Hause gehen und den Rest unserer Existenz genießen würde. Ich möchte dich in den Armen halten, ohne dass du mich für einen verrückten Spinner hältst.»

Dieser Satz ließ mich aufhorchen. «Wann habe ich dich denn für einen verrückten Spinner gehalten?», fragte ich mit hochgezogener Augenbraue.

«Als ich den Jäger abgehangen hatte und wir unsere Ruhe hatten, habe ich dich zu mir gebracht. Doch diese Umgebung hat dir nicht gut getan. Ich wusste nicht, woran es lag, aber du hast wild um dich geschlagen. Ich habe nur neben dir gelegen und darauf gewartet und gehofft, dass du aufwachst. Aber nun weiß ich, dass du selbst in diesem Augenblick schon nicht mehr ganz du selbst warst.»

«Bin ich deshalb alleine in meinem Zimmer aufgewacht?»

«Ja. Ich wusste nicht, wohin ich dich sonst bringen sollte … Solange du geschlafen hast, bist du auf jedem Friedhof, auf dem wir waren, beinahe durchgedreht. Also musste ich einen anderen Ort finden. Deine Wohnung war nicht perfekt, aber immerhin konnte ich dort über dich wachen …» Verlegen drehte er sich weg.

«Heißt das, du warst die ganze Zeit da

«Irgendjemand musste dich doch vor dem Jäger beschützen … Am Tag kann er uns nicht kriegen, aber sobald die Dunkelheit hereinbricht, steigt er empor und versucht, uns Vampire dorthin zu holen, wo wir seiner Meinung nach hingehören.»

«Wieso hast mich dann nicht aufgehalten, als ich Allison angegriffen habe?», schrie ich ihn plötzlich an. «Ich hätte sie beinahe umgebracht! Warum hast du nicht eher eingegriffen?»

«Das war mein Fehler … Ich war nur ein paar Minuten draußen, musste meinen Durst stillen, als ich den Krach aus eurem Haus gehört habe … Gleichzeitig habe ich dieses Kribbeln gefühlt, dass der Jäger auf dem Weg ist. Und von da an kennst du die Geschichte.» Er stieß ein Seufzen aus.

Langsam nickte ich. «Es war einfach ein dummer Zufall …»

«Es ist alles meine Schuld», sagte er kopfschüttelnd. «Alles, was schief gelaufen ist … Wenn ich den Jäger nicht erwische, werde ich mir das nie verzeihen.» Carter stand immer noch vor mir und sah mich aus betroffenen Augen an.

«Sag das nicht immer. Es waren lediglich unglückliche Umstände, die zu diesem ganzen Mist geführt haben! Und ich bin daran wahrscheinlich genauso schuldig wie du!» Wenn alles der Wahrheit entsprach, konnte Carter nicht der einzige gewesen sein, der die Entscheidungen gefällt hatte … Wenn wir uns schon längere Zeit kannten und er mich in seine Welt eingeweiht hatte, musste ich ein Teil dieser Ereigniskette gewesen sein.

«Du warst ein Mensch, Alexandra.»

«Was hat das damit zu tun? Auch ein Mensch kann wichtige Entscheidungen treffen. Immerhin habe ich mich dazu entschlossen, ein Vampir zu werden und dir in deine Welt zu folgen. Oder nicht?»

«Du verstehst das nicht», murmelte er und drehte sich von mir weg.

«Dann erklär’s mir!», bat ich ihn, als ich ihn eingeholt hatte. «Was kann ich jetzt, was ich als Mensch nicht konnte?»

Er atmete tief durch und blieb erneut stehen. Er vermied es, mich direkt anzusehen und ließ seinen Blick stattdessen über das Gelände gleiten. Warum erzählte er nicht einfach, was ihn bedrückte? «Wollen wir gehen? Ich kann nicht länger bleiben. Ich hatte gehofft, dass du dich hier vielleicht an mehr erinnerst als die paar Fetzen aus der Krypta, aber …»

«Wo wollen wir hin? Ist es auf einem Friedhof nicht am sichersten für uns? Was ist, wenn der Jäger zurückkommt?» Oder hatte er vor, sich dem Jäger direkt zu stellen?

«Ich werde uns nicht dem Jäger in die Arme treiben», antwortete er auf meine Gedanken. «Ich will nur weg.»

«Carter …», begann ich ärgerlich. Es konnte doch nicht zu viel verlangt sein, wenigstens einmal Klartext mit mir zu reden, oder?

«Wir haben genug Zeit. Der Jäger schaut frühestens in ein paar Stunden wieder bei uns vorbei. Bis dahin sind wir längst bei mir angekommen», sprach er weiter. «Vertrau mir.»

«Wir gehen zu dir?» Er nickte. «Aber sagtest du nicht, dass ich dort irgendwelche … Anfälle hatte?»

«Hattest du sie, während wir hier waren?», stellte er die Gegenfrage. Ich schüttelte den Kopf.

Wir überquerten das Gelände, bis wir an einem eisernen Tor angekommen waren. Es war geschlossen und mit einer Kette verhangen, um den Zutritt zu dem Friedhof für Menschen zu verbieten. Eigentlich war kein Durchkommen, denn die Kette war schwer und schien unzerstörbar, doch einen Vampir konnte sie keinesfalls aufhalten.

Carter schritt darauf zu und mit einem Ruck war die Kette zerstört. Er zog an der einen Seite des Tores, woraufhin das Gitter mit einem leisen Quietschen aufschwang. Ohne Hemmungen verließ Carter den Friedhof und stand im Freien.

Ich blieb zunächst an der Schwelle stehen und blickte hinab auf den Schotterweg, der in die sterbliche Welt führte. Carter drehte seinen Oberkörper zu mir und sah mich fragend an. «Du brauchst keine Angst zu haben. Der Jäger ist weg. Du kannst es spüren … Es ist wie eine Last, die von deinem Herzen genommen wird. Man fühlt sich leichter. Versuch es.»

Ich konzentrierte mich auf meine übernatürliche Seite und suchte nach einem Hinweis, dass Carter Recht hatte, aber da war nichts. All diese übernatürlichen Gefühle schienen nicht zu existieren. Kein Rauschen, kein Kribbeln, kein Zeichen, dass ich mich anders fühlte. Es war alles normal – sofern man in diesem Fall überhaupt von normal sprechen konnte. Seitdem ich in meinem Bett aufgewacht war, hatte sich nichts an meinem Gefühl verändert.

Ich schüttelte den Kopf. «Da ist nichts. Ich fühle mich nicht anders.»

«Vielleicht kannst du nur nicht genau einordnen, dass etwas anders ist.»

«Carter, ich habe während der kurzen Zeit als Vampir lediglich die Veränderungen an meinem Körper festgestellt, sonst nichts. Ich fühle immer noch wie ein Mensch.»

Carter fluchte leise. «Dann hat der Jäger dir auch diese Fähigkeit genommen. Es ist unfassbar!»

«Reg dich nicht auf.»

«Ich kann nicht anders. Es ist alles schief gegangen … so einen Beginn hatte ich mir für deine Unsterblichkeit nicht vorgestellt.»

Ich hatte keine Ahnung, was ich darauf erwidern sollte. Ohne Erinnerung an die Zeit, die ich anscheinend schon mit Carter verbracht hatte, wusste ich ohnehin nicht, was mich als Vampir erwartete. Er schien ziemlich aufgebracht deswegen zu sein und die Gefühle, die er ausstrahlte, waren sogar mit meinem menschlichen Verstand zu erfassen. Man brauchte keine übersinnliche Wahrnehmungsfähigkeit zu besitzen, um zu verstehen, dass es ihn bedrückte.

Carter seufzte und streckte mir die Hand entgegen. «Wir müssen gehen. Je länger wir uns an einem Ort außerhalb eines Friedhofs aufhalten, desto schneller kann der Jäger uns orten. Er braucht zwar trotzdem seine Zeit, um uns zu finden, aber wir dürfen nichts riskieren.»

«Okay», nickte ich.

Langsam und bedächtig ging ich Schritt für Schritt auf Carter zu, bis ich vor ihm stand. Sobald ich nach seiner Hand griff, erhellte sich sein Gesichtsausdruck ein wenig.

«Und jetzt: los!», sagte er lächelnd, ehe wir blitzschnell durch die Nacht rannten.

Wir liefen über Wiesen und durch Wälder, immer darauf bedacht außerhalb von Chicago zu bleiben. Carter erklärte mir unterwegs, dass wir vorhin keine andere Wahl gehabt hatten, als auf diese Art durch die Stadt zu laufen, ansonsten hätte der Jäger uns erwischt. Normalerweise gaben Vampire sich die größte Mühe, unter Menschen nicht aufzufallen, aber wenn es hart auf hart kam, war es zwingend notwendig, alle Prinzipien über Bord zu werfen.

Doch außerhalb der Stadt konnten wir ungehemmt alle Fähigkeiten ausleben. Je weiter wir uns von der Zivilisation entfernten, desto dünner wurde die Besiedelung, nur noch wenige Häuser standen an unserem Weg.

Nachdem wir eine Viertelstunde gerannt waren, verlangsamte Carter die Geschwindigkeit allmählich und hielt schließlich vor einer kleinen steinernen Mauer an. Dahinter befand sich eine alte Kirche, die zu einer Ruine verwittert war. Um uns herum befanden sich nur Bäume, wir waren mitten im Wald.

«Wir sind da», erklärte er knapp und ließ meine Hand los. Er öffnete das kleine Tor, das nur noch lose in den Angeln hing und führte uns auf den alten Friedhof.

Unsicher sah ich mich um. «Wo sind wir hier?»

«Ein Stück außerhalb von Chicago. Diese Gegend ist schon lange verlassen. Die wenigsten Menschen wissen, dass sich hier einmal eine Siedlung befunden hat», erklärte er und bedeutete mir mit der Hand einzutreten.

«Der perfekte Ort für einen Vampir, hm?»

«Genau so ist es.» Er lächelte. «Willkommen in meinem kleinen Reich», sagte er und deutete auf einen steinernen Bau, der etwa zehn Meter von uns entfernt war.

Mein Blick fiel erneut auf die Kirche, die direkt an den kleinen alten Friedhof angeschlossen war. «Wenn du sagst, dass der Jäger direkt aus der Hölle kommt und-», ich musste eine Pause machen, da ich seinen Namen nicht über die Lippen brachte, «-uns nicht leiden kann. Existiert der Teufel dann ebenfalls?», fragte ich.

«Ja», nickte er. «Sie existieren beide. Die Sache mit den Vampiren ist eine Art makaberes Spiel zwischen den beiden, weil wir uns zwischen den Welten bewegen können. Und damit meine ich den Himmel und die Hölle.»

Ich sah ihn verwundert an. Neben den Neuerungen für mich musste ich außerdem noch erfahren, dass ein Großteil der Mythen rund um die Bibel der Wahrheit entsprachen. Es war unfassbar.

«Ich kann dir drinnen alles genauer erklären, wenn du möchtest», sagte er und griff wieder nach meiner Hand, während er mich zu dem Gebäude führte, welches wir durch ein altes, rostiges Tor betraten.

«Hast du keine Angst vor Einbrechern?», fragte ich ein wenig belustigt, als ich die kaputte Tür erblickte.

«Wer bricht schon auf einem Friedhof ein?» Er lachte. «Das Gleiche hast du mich übrigens gefragt, als du zum ersten Mal hier warst. Es tut gut zu sehen, dass du noch irgendwie diejenige bist, in die ich mich …» Er räusperte sich und ging den kurzen Gang entlang, der zu einer Treppe nach unten führte.

Er brauchte nicht weiter zu sprechen, ich wusste, welche Worte ihm auf der Zunge gelegen hatten – verliebt hatte.

«Carter?»

«Ja?» Er wandte seinen Kopf zu mir, während wir die Treppen nach unten stiegen.

«Ich hoffe, ich erinnere mich irgendwann.» Ich sah ihm tief in die Augen und hoffte, dass er verstand, wovon ich sprach. Es tat weh zu sehen, wie er seine aufkommenden Gefühle für mich zu unterdrücken versuchte. Ich kannte ihn zwar nicht, aber ich wollte ihn nicht leiden sehen.

«Das hoffe ich auch.»

Er wandte sich ab und legte die letzten Stufen zurück. Ich folgte ihm in eine Art Kellergeschoss oder eher Höhle, die spärlich eingerichtet war. Es gab kein elektrisches Licht, aber das brauchten wir auch nicht. Die Augen eines Vampirs konnten selbst in tiefster Dunkelheit genügend erkennen. Dennoch zündete Carter ein paar Kerzen an, um die Stimmung nicht allzu gruselig zu gestalten.

«Setz dich», bat er mich. «Wir sind hier in Sicherheit. Vorerst.» Er durchquerte den Raum, um weitere Kerzen zu entzünden.

«Was heißt ‚vorerst‘?», fragte ich und nahm auf dem Bett Platz, welches mitten im Raum stand.

«Wir können nicht ewig hier drin bleiben und du bist gerade erst zum Vampir geworden … Dein Durst ist noch stärker ausgeprägt als meiner», erklärte er und tigerte unruhig durch den Raum.

Ich nickte zur Antwort. «Natürlich.» Als er meinen Durst erwähnt hatte, spürte ich gleich darauf ein Brennen in meiner Kehle. Durch die ganze Aufregung auf dem Friedhof und der Sache mit dem Jäger war dies ein wenig untergegangen.

«Mach dir keine Gedanken. Wir haben noch ein paar Stunden Zeit. Allerdings sollten wir nicht allzu spät gehen. Die Sonne geht um halb sieben auf.»

«Kannst du mir einen Gefallen tun?», fragte ich, denn seine eiligen Schritte durch den Raum machten mich nervös. Seine Laune wurde auf mich übertragen. Plötzlich blieb Carter stehen … es war, als hätte er meine Gedanken gelesen.

«Entschuldige.» Langsam kam er zu dem Bett hinüber und setzte sich neben mich.

«Ich habe noch ein paar Fragen», begann ich nach ein paar Minuten, in denen jeder seinen Gedanken nachgehangen hatte.

«Es geht um den Jäger, richtig?»

«Auch. Aber zuerst würde ich gerne wissen, ob du meine Gedanken lesen kannst.» Diese Sache verwirrte mich zutiefst. Carter gab des Öfteren Antworten auf Fragen, die ich gar nicht laut ausgesprochen hatte.

«Ja. Allerdings liegt das an unserer Verbindung. Ich kann nicht die Gedanken von jedem hören, nur deine.» Ein fast schon schüchternes Lächeln erfüllte sein Gesicht. «Eigentlich solltest du das auch können, aber durch den Jäger sind deine übernatürlichen Fähigkeiten abhanden gekommen.»

Ich nickte verstehend. «Und der Jäger … was ist das eigentlich für einer? Ich meine, wo kommt er her und warum ist er hinter uns her?»

«Er kommt direkt aus der Hölle und hat sich dazu verschrieben, den Vampiren das Leben zur Qual zu machen.»

«Das hast du mir schon erzählt», erwiderte ich. «Ich meinte eher, warum er das macht. Hat es einen Grund?»

Carter nahm einen tiefen Atemzug, ehe er weitersprach. «Der Jäger ist ein reines Wesen der Hölle und ist direkt an sie gebunden. Ebenso an den Teufel, er ist quasi seine rechte Hand und in seinem Auftrag unterwegs. Durch die Bindung kann er nur für eine kurze Zeit an die Oberfläche. Es zerfrisst ihn, dass ihm nicht wie den Vampiren ein Weg aus der ewigen Verdammnis gestattet wurde. Für ihn gibt es keinen Ausweg aus der Hölle, deshalb versucht er einen nach dem anderen dort hinab zu holen. Eigentlich ist das total verrückt, wenn man bedenkt, dass wir Vampire quasi alle von ihm abstammen.»

Kapitel 4

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