Review: Fisher Amelie – Vain

5 huge sheep to „Vain“ by Fisher Amelie

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Blurb: If you’re looking for a story about a good, humble girl, who’s been hurt by someone she thought she could trust, only to find out she’s not as vulnerable as she thought she was and discovers an empowering side of herself that falls in love with the guy who helps her find that self, blah, blah, blah…then you’re gonna’ hate my story.

Because mine is not the story you read every time you bend back the cover of the latest trend novel. It’s not the “I can do anything, now that I’ve found you/I’m misunderstood but one day you’ll find me irresistible because of it” tale. Why? Because, if I was being honest with you, I’m a complete witch. There’s nothing redeeming about me. I’m a friend using, drug abusing, sex addict from Los Angeles. I’m every girlfriend’s worst nightmare and every boy’s fantasy.

I’m Sophie Price… And this is the story about how I went from the world’s most envied girl to the girl no one wanted around and why I wouldn’t trade it for anything in the world.

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Heute mal kein englisches Review, weil mir für das, was ich zu diesem Buch sagen möchte, das nötige Vokabular fehlt … ^^

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Als ich Vain angefangen habe, habe ich im Grunde nur nach einer Geschichte gesucht, die sich mal von dem Einheitsbrei unterscheidet, den man momentan im Young-Adult- und New-Adult-Contemporary Bereich findet. Denn es ist tatsächlich so, wie in der Kurzbeschreibung angegeben. Braves, anständiges Mädchen, enttäuscht von irgendeiner Person in ihrem Leben, findet wie durch Zufall die Liebe ihres Lebens und findet wieder Vertrauen in ihre Mitmenschen. Und so weiter und so fort. Bla bla bla … alles schon 100x gelesen.

Doch Vain ist anders. Da verspricht die Kurzbeschreibung nicht zu wenig. Sophie Price, drogensüchtig, vögelt alles, was sie in die Finger kriegt und spielt mit ihren „Freunden“. Zu Anfang des Buches dachte ich nicht, dass ich dieses Miststück jemals mögen könnte, aber ich habe mich geirrt. Denn ihre Geschichte ist so viel mehr als nur die Erkenntnis, was sie alles falsch gemacht hat in ihrem bisherigen Leben.

Sophie wandelt sich zu einem besseren Menschen und entgegen aller Vermutungen SIEHT man diese Wandlung tatsächlich. Es ist nicht dieses „Oh, jetzt weiß ich, was ich falsch gemacht habe, ich werde mich ändern“, sondern es ist mehr ein Erleben. So real, wie es nur möglich ist. Sophie, die sich nie um irgendetwas sorgen musste, weil sie durch das Vermögen ihres Vaters alles in den Arsch gesteckt bekommen hat, erkennt, dass dies eben nicht selbstverständlich ist, sondern dass es auch Menschen und Regionen auf der Welt gibt, in denen dies anders ist. Man leidet richtig mit Sophie mit, jedes Mal, wenn sie damit konfrontiert wird.

Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. In ihrem bisherigen Leben hat Sophie niemals echte Zuneigung erfahren, ihre Eltern wollten niemals wirklich etwas von ihr wissen und sie war quasi auf sich allein gestellt. Kein Wunder, dass sie sich denkt „Hey, ich bin stinkreich, sehe hammermäßig aus, also nehm ich mir einfach, was ich will“. Doch dies ändert sich, als sie auf Ian Aberdeen (ein Südafrikaner, mit einem Akzent, der einem die Knie weich werden lässt *_*) trifft.

Übrigens: Ian hat schwarze Haare, blaue Augen und eine Art Weltretter-Einstellung. Wer mich kennt, weiß, wie der Typ in meinem Kopf aussieht. LOL

Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden ist einfach phänomenal. Noch nie habe ich beim Lesen eines Buches so ein extremes Kribbeln im Bauch gehabt. Es ist auch keine „Liebe auf den ersten Blick“, sondern die Gefühle entwickeln sich langsam, aber stetig. Ian wirkt auf den ersten Seiten (nachdem er aufgetaucht ist) ein wenig unnahbar und eher nervig, aber auch er zeigt mehr und mehr sein wahres Ich und ehe man sich versieht, ist man Ian genauso verfallen wie Sophie.

Ich muss zwar zugeben, dass die ersten 25% des Buches ein wenig seltsam – wenn nicht sogar sehr seltsam – waren, weil man zunächst nicht weiß, was auf einen zukommt und man das auch wirklich erst nach etwa ¼ der Geschichte merkt, aber im Nachhinein war diese ~längere Anfangsphase echt gut. Man hat Sophie genügend in ihrem früheren Leben kennengelernt, um ihre Wandlung verstehen und nachvollziehen zu können.

Nach dieser Anfangsphase beginnt eine Reise (im wahrsten Sinne des Wortes), die einfach nur WOW ist. Man schließt alle (okay, fast alle ^^) Charaktere ins Herz, besonders die kleine Mandisa, und wünscht sich, dass dieses Buch niemals endet, weil es einfach nur perfekt war. Besonders das Ende. Ich seufze immer noch, wenn ich daran denke.

Ich kann wirklich nur jedem raten, der die Nase voll von diesem Contemp-Einheitsbrei hat, das Buch zu lesen. Es ist einfach perfekt. ♥

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IMG & Blurb source: goodreads.com

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Über Caro

Durchgeknallte Mathe-Studentin, deren Lieblingstiere flauschige Schafe sind und die ohne Bücher, Musik und TV-Serien nicht leben kann.
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