Review: Kelly Creagh – Enshadowed (Nevermore #2)

Blurb: [From the back of the ARC] Varen Nethers is trapped in a perilous dream world — a treacherous and desolate realm where the terrifying stories of Edgar Allan Poe come to life. Isobel Lanley, plagued by strange visions and haunted by the nightmares of Varen’s creation, is the only one who can save him.
Isobel knows that her only hope lies within a Baltimore cemetery. There, in the early morning hours of Edgar Allan Poe’s birthday, a mysterious stranger known as the „Poe Toaster“ will make his annual homage at the legendary poet’s grave.
Only the Poe Toaster holds the key to the way between worlds. But even greater dangers lie ahead for Isobel. An ancient evil, draped in veils of white, is watching, challenging her for Varen’s affections. When Isobel finally finds Varen, he is no longer the quiet and brooding boy who once captivated her, but a dark force, powerful and malevolent.

Ich war SO aufgeregt wegen diesem Buch, da Teil 1 mit einem fiesen Cliffhanger beendet und man generell ein ~wenig verwirrt zurückgelassen wurde. Trotz allem war Nevermore ein absolut großartiges Buch. Es war mal etwas anderes, nicht dieser übliche Einheitsbrei. Kein Wunder, dass ich deshalb nicht auf das Sequel warten konnte.

Aber ich wurde echt massiv enttäuscht.

Ich habe das Buch gestern beendet und war echt angefressen nach den letzten Seiten, sodass ich nicht schlecht Lust hatte, meinen Reader an die Wand zu werfen. Also dachte ich, dass ich erst mal eine Nacht drüber schlafe, um mich zu beruhigen, aber Pustekuchen. Es ist wirklich unheimlich schade, weil ich Buch 1 wirklich geliebt habe, aber Enshadowed war ein absoluter Reinfall. So leid es mir tut, aber was Netteres kann ich einfach nicht sagen.

Das Buch war meiner Meinung nach nur ein Lückenfüller zwischen Buch 1 und dem Abschluss der Trilogie. Ich fühle mich nicht wirklich schlauer als nach dem ersten Teil. Nein, im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass ich jetzt noch weniger weiß als nach dem ersten Teil.

Weiterhin gibt es schon wieder einen Cliffhanger. (Was für eine Überraschung!) Das scheint wirklich ein Sport der Autoren zu sein, eine Art Wettbewerb: „Wer schreibt den gemeinsten?“ Und ganz ehrlich … langsam kann ich solche Cliffs nicht mehr lesen. Vor allem nicht, wenn man nach Ende des Buches denkt: „Und wozu waren diese ~400 Seiten jetzt gut?“

Eigentlich dachte ich, dass Izzy, nachdem Varen in dieser Traumwelt gefangen wurde am Ende des ersten Teils, sich in Enshadowed schnellstmöglichst auf nach Baltimore macht, um Reynolds zu finden und dann möglichst schnell auch Varen. Aber bis es dazu kommt, vergehen locker 2/3 des gesamten Buches, wenn nicht noch mehr.

Etwa 1/3 lang habe ich mir das ja gefallen lassen, aber danach …

Izzy eiert die ganze Zeit durch das Buch und nicht nur sie, sondern auch der Leser hat irgendwann keine Ahnung mehr, was real ist und was nur ein Traum. Wer kann wann und wie in die Realität gehen (Pinfeathers & Co) und wieso taucht Varen nicht wenigstens in den Träumen auf, wenn er doch scheinbar irgendwo ist? Auch wenn Izzy an einer Stelle vielleicht irgendwie Mist erzählt hat, was ihre Beziehung zu Varen betrifft, so glaube ich doch nicht, dass er so dämlich ist, das alles zu glauben, wenn er ihr doch irgendwie folgt und sie beobachtet. Ähm … keine Ahnung, ob das jetzt Sinn ergibt, aber egal … die Frage nach dem Sinn stelle ich mir seit gestern Abend sowieso pausenlos.

Izzy ist zwar entschlossen, Varen zu finden (was ich durchaus positiv bewerte), aber das Ganze wird tierisch in die Länge gezogen und am Ende geht doch alles tierisch in die Hose. Gnarf.

Was mich ebenfalls total genervt hat, war Varens Abwesenheit. Ich verstehe, dass Izzy ihn nicht direkt auf den ersten 20 Seiten finden konnte, aber dass sie ihn erst ~findet, wenn das Buch quasi schon fast vorbei ist … Sorry, aber … nein. FAIL.

Das einzig Positive und der Grund, warum ich das Buch nicht in die Ecke geworfen habe, war Gwen. Ich mag ihre Art und sie hat mich wirklich öfter zum Lachen gebracht. Auch wie sie mit Izzy geredet hat und ihr quasi einen Plan aufgezwungen hat, wie sie ~besser an die Sache mit Varen rangehen kann, fand ich toll. Wenn es Gwen nicht gäbe, könnte ich nicht wirklich was Positives finden.

Insgesamt gebe ich dem Buch 2 von 5 Sternen (das sind echt zwei nette Sterne, wovon ein ganzer Stern an Gwen geht, den anderen Stern müssen sich Plot, Izzy und Varen teilen).

Ob ich den dritten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht. Mal sehen.

Advertisements

Über Caro

Durchgeknallte Mathe-Studentin, deren Lieblingstiere flauschige Schafe sind und die ohne Bücher, Musik und TV-Serien nicht leben kann.
Dieser Beitrag wurde unter Buch-Rezensionen, YA-Fantasy abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen / Leave a comment

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s